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EMS Fitness in Berlin Mitte

Was ist EMS-Training?

EMS steht für elektrische Muskelstimulation. Beim fitbox EMS-Training machst Du eine Vielzahl dynamisch-funktionaler Fitnessübungen. Dabei hast Du eine Funktionsweste mit Elektroden an. Durch diese Elektroden fließen bioelektrische Impulse, die alle Deine Muskelgruppen im Körper gleichzeitig fordern. Und das macht die Übungen unter EMS sehr, sehr viel intensiver und damit natürlich wirksamer als bei normalem Fitnesstraining. Wer will, kann da auch schon mal an seine bisher unbekannten Grenzen stoßen. Das EMS-Prinzip ist übrigens nicht neu: es wird schon seit Jahrzehnten in der Reha und von Sportmedizinern, Leistungssportlern und Physiotherapeuten eingesetzt.

Geschichte: Wie EMS entstand

  • Elektrischer Strom. Seit Entdeckung übt er eine immense Faszination auf die Menschen aus.

    Strom ist aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Neue Anwendungsgebiete für diese unsichtbare Kraftquelle entwickeln sich beinahe täglich. Komm mit auf eine kurze Reise durch die Geschichte dieses faszinierenden Mediums.

  • 550 vor Christi Geburt entdeckt der griechische Allzweckgelehrte und Mathematiker Thales von Milet, dass kräftig mit Tierfell abgeriebene Bernsteine leichte Körper wie von unsichtbarer Hand anziehen.

    Eine Erklärung für dieses Phänomen fand er allerdings nicht. Zum Trost für den lieben Thales verweist immerhin das Wort Elektrizität (griechisch „elektron“ = „Bernstein“) bis heute auf seine Entdeckung.

  • Im Jahre 200 vor Christi Geburt wurde von Claudius Galenus in Kleinasien erstmals die wirksame und natürliche Elektrizitätsquelle von Zitterrochen zur Behandlung von Gichtarthritis und Kopfschmerzen eingesetzt.

    Aus heutiger Sicht war also spätestens ab diesem Zeitpunkt bekannt, dass sich elektrische Impulse positiv auf den menschlichen Körper auswirken können. Inzwischen kommt die Elektrotherapie glücklicherweise ganz ohne Fisch aus.

  • 100 nach Christi stellt der römische Arzt Scribonius Lagrus in seiner Schriftensammlung fest, dass sich bereits die alten Ägypter der Elektrizität bedienten.

    Insbesondere der Zitterrochen wurde bei Gicht als eine etwas kuriose Art der Reizstromtherapie eingesetzt.

  • 1672 erfand der deutsche Physiker Otto von Guericke eine Maschine zu Erzeugung von elektrischen Ladungen.

    Er nannte den Apparat "Elektrisiermaschine". Was witzig klingt, ist heute immerhin als erster echter Generator anerkannt.

  • 1733 konnte der Franzose du Fay nachweisen, dass es zwei unterschiedliche Arten von elektrischen Ladungen gibt.

    Er entdeckte die positive und die negative Ladung. Wow!

  • 1746 stellt Ewald Georg von Kleist mit Hilfe der Leydener Flasche und eines Messingdrahtes Verbindungen zwischen Nerven her.

    Diese Verbindungen verursachten Muskelkontraktionen. Warum die Flasche Leydener Flasche heißt haben wir bisher nicht rausbekommen.

  • 1780 findet der italienische Arzt Luigi Galvani heraus, dass Strom die Muskeln aktivieren kann.

    Dabei konnte er Bewegungen in Muskeln auslösen. Die Erforschung von Muskelkontraktionen durch elektrischen Strom wird seitdem auch Galvanismus genannt. Wir finden klingt irgendwie nach Physikunterricht.

  • 1800 wurden Galvanis Experimente von Alessandro Volta fortgeführt. Er baute den ersten Vorläufer der heutigen Batterien.

    Dieser bestand aus dünnen Zink- und Kupferscheiben, die durch mit einer Salzlösung getränkte Pappscheiben voneinander getrennt wurden. Insiderwissenstipp: aus Alessandros Nachname Volta entstand das Wort Volt!

  • 1801 wurden elektrotherapeutische Verfahren erstmalig vom Pharmakologie-Professor an der Jena-Universität Christian Heinrich Bischoff zur Behandlung von neurologischen Krankheiten erläutert.

    Neurologie ist übrigens ist die Lehre von den Erkrankungen des Nervensystems.

  • 1804 beschreibt der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt auf seiner berühmten Südamerikareise die Elektrizitätsorgane des Zitteraals.

    Was Alexander damals nicht wusste, wir heute aber schon: der größte Teil des Zitteraalkörpers ist mit elektrischen Organen besetzt, eigentlich umgebildete Muskeln, die hohe Spannungen zu Verteidigung und Angriff freisetzen können. Also besser nur im Zoo anschauen.

  • 1819 veröffentlichte Mary Shelley ihren Roman „Frankenstein“, der von der Erzeugung eines künstlichen Menschen handelt.

    Im Vorwort heißt es: „Einen Toten könne man vielleicht wiederbeleben, dafür gäbe es Beispiele aus galvanischen Versuchen. Eventuell könnten auch die passenden Einzelteile eines Lebewesens zusammengesetzt und mit der Wärme des Lebens versehen werden.“ Da sieht man den Unterschied zwischen Schriftsteller und Wissenschaftler: Mary sollte nicht Recht behalten.

  • 1826 entwickelt der Physiker Ohm das nach ihm benannte Ohmsche Gesetz.

    Er erkannte den Zusammenhang und den Unterschied zwischen Spannung, Widerstand und Stromstärke und entwickelte eine entsprechende Formel zur Berechnung der drei Größen. Siehe Schulheft aus dem Physikunterricht.

  • 1866 fand Werner von Siemens das dynamoelektrische Prinzip und nutzte es bei der Entwicklung des ersten elektrischen Generators, den er als Zündmaschine vermarkten konnte.

    Jaaaaa - das ist wirklich der Gründer der heutigen Siemens AG.

  • 1877 gelang dem Amerikaner Thomas Alva Edison eine wahrhaft bedeutende Erfindung.

    Er entwickelte die Glühlampe zu der Variante weiter, wie wir sie heute kennen. Außerdem entwickelte er nebenher noch den Filmprojektor. Welche Filme er darauf geschaut hat konnten wir leider nicht herausfinden.

  • 1902 konstruierte der Franzose Leduc das erste marktreife auf elektromagnetischer Induktion beruhende Stimulationsgerät.

    Leduc behandelte mit seinem elektrischen Stimulationsgerät erfolgreich Muskellähmungen und Neuralgien. Kurz darauf kam das Stimulationsgerät "Multostat" der deutschen Firma Sanitas auf den Markt und wurde vorrangig für medizinische Zwecke wie Elektrolyse und Galvanisation verwendet.

  • 1930 setzte der großflächige Anschluss der privaten Haushalte an das öffentliche Stromnetz ein.

    Das ist eigentlich der Zeitpunkt, seit dem elektrischer Strom aus dem Leben der Menschen nicht mehr wegzudenken ist. Oder wann hast Du den letzten Tag ohne Strom verbracht? Mal ehrlich.

  • In den 60ern testen sowjetische Sportwissenschaftler EMS-Training, das zum ersten mal auch so bezeichnet wird.

    Konkret prüften sie EMS als passive leistungsfördernde Methode auf Einsatztauglichkeit bei ihren professionellen Elitesportlern um muskuläres Feintuning zu erzielen. Kurz darauf wurde EMS-Training auch im Gebiet der Rehabilitation untersucht.

  • 1970 werden die ersten Studien veröffentlicht, die belegen, dass mit EMS-Training über 90% der gesamten Skelettmuskelfasern stimuliert werden können.

    Es werden Muskelkraftzuwächse innerhalb weniger Wochen von bis zu 40% nachgewiesen.

  • 1971 berichtet der russische Wissenschaftler Jakov Kots über einen Anstieg von mehr als 35% an Muskelkraft.

    Aber auch die Schnelligkeit und allgemeine Leistungsfähigkeit konnten nach einem mehrwöchigen EMS-Training enorm gesteigert werden.

  • 1972 verzeichnen russische Spitzenathleten, die EMS als Element ihres Trainingsplans genutzt hatten, bei den olympischen Spielen von 1972 in München hervorragende Resultate.

    Valeri Borzov erkämpfte Gold über die Distanzen 100 und 200 Meter. Glückwunsch!

  • 1975 schrieb der kanadische Bodybuilder John Cardillo eine Artikelserie in der er die Tugenden des "Faradayschen Trainings" würdigte.

    Eine Hommage an Michael Faraday, ein englischer Naturwissenschaftler und Entdecker des Prinzips des „Faraday´schen Käfigs“, was heute als Grundlage für die Abschirmung von elektrostatischen Feldern dient. Dein Auto ist übrigens auch so ein Käfig.

  • Profi-Bodybuilder Mike Mentzer (Mr. Universum 1979), bekannt geworden durch die von ihm propagierte HIT Trainingsmethode (High Intensity Training) testet das vom amerikanischen Sportwissenschaftler Dr. Ziegler entwickelte EMS Gerät „The Electronic Muscle Stimulator“.

    Sowohl HIT als auch EMS zielen auf die Erzeugung maximaler muskulärer Anstrengung ohne Übertraining ab. Mike erzielte sichtbare Erfolge. Siehst Du?

  • 1987 trainiert ein Professor für physikalische Therapie an der Washington Universität in St. Louis einem 28jährigen Polizisten und Gewichtheber namens Derrick Crass mit EMS.

    Crass bereitete sich auf Olympia 1988 vor. Er trainierte wie gewohnt und zusätzlich mit EMS. Nach zwei Wochen konnte er seine Maximalgewichte um 20 kg verbessern. Diese Kraftzunahme behielt er vier Wochen nach Absetzen des Trainings bei. Dann fing er für zwei Wochen noch einmal mit EMS an und verbuchte in dieser Zeit wiederrum erstaunliche Kraftzunahmen, bei manchen Übungen um ca. 38 kg. Also Ergebnisse wie bei fitbox.

  • Immer wieder tauchen in den späten 90ern Berichte über die Nutzung von EMS bei Astronauten auf. So richtig belegen konnte es noch niemand. Naja – top secret halt. NSA und so.

    Das EMS Training kommt ohne von der Schwerkraft angezogene Gewichte aus. Das ist der Grund, warum EMS angeblich schon seit langem in der Raumfahrt von NASA und ESA angewandt wird. Nunja – so ne 100 kg Hantel wiegt außerhalb der Erdanziehungskraft nunmal fast nix. Das heißt: keine Erdanziehungskraft – keine Muskelstimulation. Und ohne Stimulation auch keine Kontraktion und damit auch kein Muskelwachstum. Thats the story behind.

  • 1991 In Medizin, Rehabilitation und Prävention setzen sich EMS-Anwendungen nun endgültig durch und werden als sanfte Therapieform nach Verletzungen oder Operationen bei Patienten hoch geschätzt.

    EMS wird sowohl zur Prävention (Verletzungsvermeidung) als auch zur Behandlung konkreter Beschwerdebilder wie Rückenschmerzen, muskulären Dysbalancen, Harninkontinenz, Beckenbodenschwäche und Muskelverspannungen eingesetzt. Geht doch.

  • 2004 bringt der Schwachstrom auch das Hirn auf Trab.

    Wer 20 Minuten lang schwachen Strom durch sein Gehirn fließen lässt, glänzt hinterher mit deutlich besseren Sprachfähigkeiten. US-Forscher haben die Fitnesskur fürs Gehirn bereits an Hunderten von Freiwilligen getestet.

  • 2005 gelingt es Wissenschaftlern mit Hirn-Implantate Depressionen zu lindern Seitdem gibt es neue Hoffnung für Menschen, die an schweren Depressionen leiden und bei denen Psychotherapie oder Medikamente wirkungslos blieben.

    Stromstöße, die direkt ins Gehirn geschickt werden können einer neuen Studie zufolge die Depressionen lindern.

  • 2008 verbessern Stromstöße das Gedächtnis.

    Eigentlich wollten kanadische Forscher einen Mann von seiner Fettsucht heilen - dann aber lösten sie mit Stromstößen versehentlich Erinnerungsschübe beim Patienten aus. Seitdem hofft Medizin und Wissenschaft auf neue Therapieansätze im Kampf gegen Alzheimer und Gedächtnisschwund.

  • 2009 testet die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) die EMS Methode zum ersten Mal sogar bei der Risikogruppe der Herzpatienten (Herzinsuffizienz).

    Die Patienten haben das Training gut angenommen und die Sportwissenschaftler konnten nach 8 Wochen eine deutliche Stärkung der körperlichen Kraft und Steigerung der Ausdauerleistung erzielen.

  • Im Jahr 2010 werden Schmerzen ohne Pillen gelindert.

    Die Elektrotherapie bringt einiges in Bewegung. Die Blutgefäße weiten sich und Entzündungsstoffe werden weggespült. Zusätzlich produziert der Körper jetzt eigene, schmerzhemmende Botenstoffe. Cool, oder?

  • 2011 eröffnet fitbox die erste Filiale mit EMS Personal Training in München Pasing.

    Die Elektrische Muskelstimulation hält nun endgültig Einzug in den Fitness-Breitensport. Damit verändert sich auch die Anwendung: statt kleiner Elektroden zur Stimulation einzelner Muskeln (Physiotherapie) ermöglichen große Elektroden nun ein Ganzkörpertraining für jedermann.

  • 2013 wieder neues aus der Hirnforschung. Elektrogeschockte Studenten rechnen schneller.

    Bitte nicht während einer verzweifelten Nacht am Schreibtisch nachmachen: Forscher haben Studenten elektromagnetische Impulse in den Kopf geleitet und sie danach knifflige Mathe-Aufgaben lösen lassen. Der Turboboost fürs Hirn scheint tatsächlich zu funktionieren.

  • 20XX... Was kommt als nächstes? Die Reise ist hier sicher noch nicht zu Ende. Wir sind gespannt!

    Du hast revolutionäre News und Meilensteine in der Geschichte von EMS, die hier fehlen oder falsch sind? Schreibe uns an info@fitbox.de - wir freuen uns auf Deinen Input!

Muskeln ist es egal, woher der Impuls kommt...
sie reagieren immer gleich: mit Kontraktion.


Wie funktioniert EMS?

Im Prinzip wirkt EMS wie ein Verstärker. Bei jeder Bewegung, die Du im normalen Leben machst, wird ein motorischer Nerv mittels bioelektrischen Impulsen vom Gehirn gereizt, um dadurch Deinen Muskeln den "Befehl" zur Anspannung (Muskelkontraktion) zu geben. Die Folge: die Muskeln kontrahieren, und Du kannst beispielsweise laufen oder jemandem die Hand schütteln. Beim 20-minütigen EMS-Ganzkörpertraining löst nicht Dein Gehirn, sondern unser Trainingsgerät diesen bioelektrischen Impuls aus. Dein Muskel selbst kann dabei gar nicht unterscheiden, ob dieser Kontraktionsbefehl vom Gehirn oder von außen kommt. Somit ist EMS im Grunde ein extern wirkender Turbo Deines körpereigenen Prinzips.

EMS-Trainingsablauf ansehen

EMS Gerät miha bodytec

Hat EMS Vorteile gegenüber herkömmlichem Fitnesstraining?

Oh ja! Anstatt jeden Muskel einzeln zu trainieren, werden beim 20-minütigen EMS-Training immer alle Muskelgruppen - circa 90 % Deines gesamten Muskelapparats - gleichzeitig trainiert. Geh mal 20 Minuten in ein herkömmliches Fitnessstudio. Da wartest Du immer noch auf ein freies Gerät. Bei fitbox ist Dein Gerät und Trainer fest für Dich reserviert. Ohne Wartezeit. Und immer mit einem erfahrenen Personal Trainer an Deiner Seite.

Alle Vorteile auf einem Blick

Hat EMS Vorteile gegenüber herkömmlichem Training?

Was kann ich erreichen?

Du kannst Körperfett reduzieren, Deine Muskulatur aufbauen, Dein Bindegewebe straffen. Du kannst Muskeln aktivieren, die Du durch kein anderes Training erreichen würdest, Deinen Stoffwechsel aktivieren, Deine generelle Leistungsfähigkeit steigern, muskuläre Dysbalancen ausgleichen und Rücken- und andere Schmerzen lindern. Du kannst Dich auspowern, Spaß haben, Deinen Körper spüren. Und am Ende wirst Du Dich einfach nur wohl in Deiner Haut fühlen.

Alle möglichen Ergebnisse ansehen

Was kann ich erreichen?

EMS-Training bei fitbox. 
Die vielleicht einfachste Art für richtig hartes Fitnesstraining.

EMS Fitnessübungen

fitbox setzt auf funktionelles Training. Schau Dir ein paar Übungsvideos an...

EMS Fitnessübungen

Häufige Fragen

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Sarah (29)

Sport war ja mal so gaaar nicht meine Sache. Konnte mich einfach nie aufraffen. Seit fitbox bleib ich voll am Ball. Ich fühle mich wesentlich vitaler und leistungsfähiger. Außerdem ist meine Haut- und Gewebestruktur seit fitbox sichtbar straffer!

 

 

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