Wie Sie mit Franchise erfolgreich gründen - fitbox-Blog
Personen, die sich selbstständig machen wollen, sollten sich auch über eine Gründung mit Franchising informieren und von Franchise-Systemen profitieren.
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Wie Sie mit Franchise erfolgreich gründen

Personen, die sich selbstständig machen wollen, sollten sich auch über eine Gründung mit Franchising informieren. Potenzielle Gründer, denen die entscheidende Geschäftsidee fehlt oder die sich einen starken Vertriebspartner wünschen, können von Franchise-Systemen profitieren. Franchising bedeutet nichts anderes, als dass Gründer das Know-how eines erprobten Geschäftskonzepts nutzen und in einem lokalen Geschäftsgebiet verwenden dürfen. Die Nutzung eines Franchise-Systems erfolgt auf vertraglicher Grundlage gegen einen finanziellen Ausgleich zu Beginn und während der Selbstständigkeit. Der selbstständige Franchisepartner darf über den Erwerb einer Franchiselizenz die Produkte und Dienstleistungen des Franchisegebers in einem eigenen Betrieb anbieten, welcher als eigenständige Niederlassung des Franchise-Unternehmens im Markenverbund des Franchisesystems geführt wird.

Was ist dabei zu beachten?

Wer sich selbstständig machen möchte, muss zunächst das für ihn selbst persönlich geeignete Franchise-System identifizieren. In welcher Branche soll das Franchise-Modell gefunden werden? Passt das System zu den eigenen Fähigkeiten und Interessen? Wie stark ist das Geschäftsmodell und die USPs / Differenzierungspotenziale des Systems? Unter welchen Bedingungen kann mit der Selbstständigkeit begonnen werden? Wie sieht die Unterstützung des Franchisegebers während der Gründung und danach aus? Inwieweit dürfen Marken- und Firmennamen genutzt werden und wie sind diese geschützt? Nicht unerheblich ist die Standortwahl des Geschäftes. Bei der Auswahl eines passenden Franchisepartners helfen Franchise-Initiativen, Unternehmensberater, Arbeitsagenturen und spezialisierte Internetportale. Beispielsweise finden Sie auf der Webseite www.gruendercheck.com Tipps und Ratschläge, wie Sie Franchise-Systeme optimal nutzen können.

Woran sollte der Gründer denken?

Der Existenzgründer sollte sich bewusst sein, dass bei der Nutzung eines bewährten Geschäftsmodells ein Stück unternehmerische Entscheidungsfreiheit auf der Strecke bleiben könnte. Er muss einen Interessenausgleich zwischen Eigenverantwortlichkeit und Integration in das Franchise-System herstellen, Ansichten und Vorschriften des Franchisegebers sind umzusetzen. Im Gegenzug kann der Gründer auf eine starke Marke und bewährte, erfolgserprobte Prozesse und Methoden zugreifen. Er gründet also ein Unternehmen, was bereits funktioniert! Die Selbstständigkeit muss sich am Ende genauso rechnen wie eine völlig neue Geschäftsidee. Der Gründer trägt allein das volle unternehmerische Risiko, hat dafür Chancen auf ein deutlich höheres Einkommen im Vergleich zu einem Angestellten, der wenig bis gar kein Gründerrisiko zu tragen hat. Er sollte dazu wie bei jeder anderen Existenzgründung einen Businessplan erstellen, aus dem hervorgeht, wann mit einem Überschuss zu rechnen ist und wie er seine Liquidität sichert. Voraussetzung ist, dass die Finanzierung des Franchise-Projektes von Anfang an gewährleistet ist. Dazu muss der Gründer wissen, welche einmaligen Einstiegskosten zum Unternehmensstart anfallen und wie hoch die laufenden jährlichen Franchisegebühren sind. Eine Franchise-Gründung muss sorgfältig vorbereitet werden. Es gilt, Fehler zu vermeiden und zu beachten, dass es für den Unternehmenserfolg weder mit noch ohne Franchise eine einhundertprozentige Garantie geben kann.

Woran erkennt man vertrauenswürdige Anbieter?

Seriöse Franchisegeber räumen dem potenziellen Selbstständigen genügend Zeit ein, um das Konzept und die Vertragsunterlagen zu prüfen. Gründer sollten sich dabei Hilfe von unabhängigen Existenzgründungsberatern oder erfahrenen Fachanwälten holen, vor der Unterschrift ist der Franchisevertrag durch Rechtsexperten zu prüfen. Ebenso kann ein Gespräch mit anderen, schon am Markt etablierten Franchisepartnern hilfreich sein. Unrealistische Umsatz- und Gewinnprognosen seitens des Anbieters sind genau zu hinterfragen. Der Franchisegeber sollte nicht nur an den Gebühren interessiert sein, sondern sich ein umfassendes Bild von der persönlichen Eignung des Gründers machen. Es schadet auch nicht, wenn der Freiberufler oder Gewerbetreibende, bevor er den Vertrag schließt, das Franchise-System in der Praxis einmal selbst als Kunde testet.

Bildnachweis: Pixabay

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