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Die Sonne brennt, Du schwitzt, Du läufst ...

27.04.2018

Je wärmer das Wetter ist, desto mehr Spaß macht der Sport im Freien. Kein Wunder also, dass gerade im Sommer immer mehr Menschen draußen sind und joggen.

Allerdings birgt der Sport in der warmen Jahreszeit noch ganz andere Schwierigkeiten als beispielsweise in Herbst und Frühjahr: Hohe Temperaturen können schnell zu Überhitzung führen. Daher sollten beim Joggen im Sommer einige Dinge besonders beachtet werden.

Laufen im Sommer ist nichts für Anfänger/-innen

Es ist wirklich verführerisch: Die Sonne scheint, es ist warm und trocken, eine leichte Brise weht. Der ideale Zeitpunkt, um die ersten Erfahrungen mit dem Laufsport zu sammeln, so zumindest die landläufige Meinung. Niemand läuft gerne bei Regen, Schnee oder im stürmischen Herbst ... Dabei birgt das Laufen im Sommer vor allem für unerfahrene Läufer und Läuferinnen einige Gefahren. Denn gerade am Anfang kann niemand so gut abschätzen, wie genau der eigene Körper auf die Belastung bei körperlicher Bewegung reagiert. Menschen überschätzen sich schnell, und das ist besonders bei warmer sommerlicher Witterung gefährlich.

Viel Trinken, vor allem Mineralwasser

Spezielle Laufkleidung ist eine feine Sache: Die atmungsaktive Kleidung erlaubt die Luftzirkulation beim Laufen, der Schweiß wird sofort von der Haut abtransportiert. Das verursacht ein kühles Gefühl, die Haut bleibt trocken. Es ist also gar nicht so einfach zu sagen, wie viel man wirklich schwitzt. Umso wichtiger ist es, immer ausreichend zu trinken. Joggen im Sommer sorgt einfach für mehr Flüssigkeitsverlust, und wer keine ernsthaften gesundheitlichen Schäden riskieren will, füllt Flüssigkeit nach.

Der salziger Geschmack kommt davon, dass in der Flüssigkeit Salze gelöst sind. Denn der Körper kann das Wasser nur aus den körpereigenen Zellen ziehen, indem der Raum außerhalb der Zellen mit einer höheren Salzkonzentration versehen wird. Die Natur strebt in diesem Fall den Ausgleich an, Wasser tritt aus den Zellen aus, so dass im Idealfall die Konzentration zwischen drinnen und draußen wieder gleich ist. Dem Körper wird also mit dem vermehrten Schwitzen nicht nur Wasser entzogen, sondern auch Salze. Und natürlich braucht Joggen viel Energie, die auch wieder aufgefüllt werden muss. Mineralwasser enthält in vielen Fällen Natrium, Magnesium, Kalzium und Kalium. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, ein für Sportler und Sportlerinnen geeignetes Wasser mit hohem Mineralstoffgehalt zu erwerben. Vor und während dem Training muss viel getrunken werden.

Noch mehr Tipps für das Laufen im Sommer

Wer in der warmen Jahreszeit erst mit dem Laufen anfängt, sollte die Trainingsintensität nur langsam steigern. Niemals zu viel auf einmal zumuten! Die richtige Laufbekleidung hilft ebenfalls, das Laufen so angenehm und sanft für den Körper wie möglich zu gestalten.

Sonnencreme und eine Kopfbedeckung sind bei mäßiger bis starker Sonneneinstrahlung ebenfalls ein Muss. Wer eher empfindlich auf zu viel Licht reagiert oder länger als ein paar Minuten draußen ist, sollte außerdem eine Sonnenbrille mit UV-Schutz tragen. Das beugt trockenen, tränenden Augen und Kopfschmerzen vor.

Die größte Hitze kann umgangen werden, indem in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden trainiert wird. Zu dieser Zeit ist es in Mitteleuropa noch relativ kühl, aber trotzdem angenehm. Obst füllt übrigens Energie und Elektrolyte auf, ohne den Körper zu sehr mit der Verdauung zu fordern.

Fazit: Mit den richtigen Tipps steht dem Lauferlebnis im Sommer nichts im Weg!

Laufen im Sommer ist nicht per se gefährlich, sondern erfordert nur ein bisschen Vorbereitung. Mit der richtigen Kleidung und ein wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse des Körpers können sich auch Anfänger und Anfängerinnen im Sommer nach draußen wagen und das Joggen genießen.

 

Quelle: fitbox GmbH 2018
Bildnachweis: Pixabay